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Freitag, 24. August 2018, 20 Uhr 

Programm

Sergei Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45
Alexander Skriabin Fantasie für zwei Klaviere a-Moll
Béla Bartók Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug

JULIA MARIE MÜLLER Klavier
IWAN KÖNIG Klavier
N.N. Schlagzeug

Das Klavierduo Müller-König, von der Kritik für sein energisch zupackendes und atemberaubend intensives Spiel gepriesen und beim letzten Sommer vom sichtlich hingerissenen Publikum mit tosendem Applaus bedacht, präsentiert in einem spätsommerlichen Konzert Béla Bartóks 1937 entstandene geniale Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug, die in ihren schillernden Klängen den Eindruck einer spontanen Improvisation erweckt.

Sergei Rachmaninow galt als der berühmteste und bestbezahlte Musiker überhaupt, als er 1940 mit den Symphonischen Tänzen op. 45 sein letztes Werk schrieb, ein „opus summum“, dessen Sätze er ursprünglich mit „Mittag“, „Zwielicht“ und „Mitternacht“ überschreiben wollte. Julia Müller und Iwan König spielen das Werk in einer klanggewaltigen und ganz eigenständigen Version für zwei Klaviere, die Rachmaninow zeitgleich mit der Orchesterfassung schuf.

Wird Rachmaninow oft als der „letzte Romantiker“ bezeichnet, so nimmt sein Altersgenosse Alexander Skriabin in der Musikgeschichte einen Platz als radikaler und zukunftsweisender Kopf ein. Seine Fantasie für zwei Klaviere a-Moll stammt noch aus Studententagen, lässt aber bereits leise Skriabins späteren Stil erahnen.

„Die Finger flogen über die Tasten und erweckten die Töne zum Leben. Das Duett der beiden einander gegenübersitzenden Künstler wirkte mal wie ein Frage-Antwort-Spiel, dann ergänzend, dann wieder wie eine Vereinigung.“ Ostfriesischer Kurier

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