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wärmewinter-web-3a10048d.jpgDie Advents- und Weihnachtszeit liegt vor uns. Viele freuen sich auf diese Zeit mit ihren besonderen Traditionen und Leckereien, mit Tannendurft und Kerzenlicht. Wir werden uns an die Geburt Jesu erinnern und sie feiern. Vielleicht wird manches etwas anders sein aus den bekannten Gründen: in den Gottesdienststätten wird es kühler sein. In den Straßen und Häusern werden weniger Lichterketten strahlen als sonst. Doch die Botschaft von Gottes Liebe wird ihren Weg finden. Mag sein, dass uns der Verzicht auf dieses und jenes wieder näher an das ursprüngliche Ereignis der Geburt Jesu heranführen wird, die jenseits von jeglichem Luxus stattgefunden hat.

Dieser Winter liegt herausfordernd vor uns. Aber das soll uns nicht schrecken. Wir werden als Gemeinde unsere Verantwortung wahrnehmen und so viel Energie sparen, wie nur irgend möglich. Als Gemeinde können wir aber noch mehr: wir können aufeinander achten und füreinander da sein. Wenn es hart auf hart kommt, können wir Gemeinschaften bilden. Kleine Gruppen können sich zusammenfinden und gemeinsam an einem Ort kochen. Das ist viel sparsamer und zugleich unterhaltsamer, als wenn jede und jeder für sich allein kocht. Im Miteinander kann sich viel Wärme entwickeln, die nachhaltiger ist als die Wärme einer Heizung.

Das Diakonische Werk Deutschlands und die Evangelische Kirche Deutschland haben die Aktion #Wärmewinter ausgerufen. Unsere Landeskirche unterstützt diese Aktion. Dadurch werden Gemeinden und diakonische Einrichtungen, aber eben auch jede und jeder einzelne dazu ermuntert zu überlegen, wie sich Kälte aushalten und bestenfalls gemeinsam Wärme schaffen lässt. Dabei geht es um die reale Kälte, wenn das Geld für das Gas knapp wird oder wenn tatsächlich das Gas ausgeht. Es geht aber auch um die sogenannte soziale Kälte, die sich breit macht in Gestalt von Vereinsamung und Verarmung. Hier in Emden geschieht schon viel Hilfreiches durch die diakonischen und caritativen Einrichtungen. Die Versorgung der Obdachlosen ist durch die Wohnungslosenhilfe geregelt. Es gibt Beratungsstellen, in denen Menschen mit finanziellen Problemen Rat finden. Es gibt die Diakonie der Fremdlingen Armen und das Diakoniekollegium, die im Notfall unbürokratisch zu helfen wissen. Alle diese Bereiche können wir durch unsere Kollekten und Spenden unterstützen.

Darüber hinaus können wir alle zum Wärmewinter beitragen, indem wir ganz im Sinne Jesu aufeinander Acht geben. Keiner weiß, was die Zeit fordern wird. Wir wissen jedoch, was wir als Christen in der Nachfolge Jesu bieten können: Warmherzigkeit, Mitgefühl und die Bereitschaft zum Teilen. Die Botschaft von Gottes Liebe wird ihren Weg finden in Gottesdiensten, Weihnachtsfeiern und einem herzlichen Miteinander. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2023!

                                                                                                                                               Etta Züchner

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So Dez 04 @10:00 - 11:00AM
Gottesdienst
So Dez 11 @10:00 - 11:00AM
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