Regulativ über die beiden Kirchhöfe
Zur reformierten Gemeinde Emden gehörten die beiden Kirchhöfe um die Große Kirche und der Neuen Kirche. Auf 16 Seiten geht es um die Gräber, die Nutzung bis hin zu den Gebühren. Erschienen ist das Heft in Emden 1881.
Aufklärung über die Ev.-ref. Gemeinde 1919
Kurz nach Ende des ersten Weltkriegs hat der Kirchenrat der evangelischer reformierten Gemeinde Emden eine Schrift herausgegeben, in der er über die Zustände und Besonderheiten in der Gemeinde aufklärt. Besonders interessant sind die Kapitel 14, das Verhältnis der Kirche zum Staat und Kapitel 15, was nun?. Gerade in der Zeit des großen Umbruchs waren das dringende Fragen.
Festschrift zum 200jährigen Jubiläum
Aus Anlass des 200jährigen Jubiläums der Neuen Kirche im Jahr 1848 hatte der Kirchenrat eine Festschrift herausgegeben.
Der Titel lautet:
Zweite Säkular-Feier der neuen Kirche in Emden, Emden 1848.
Nach dem Vorwort und der langen Liste der Subskribenten des Buches folgt die „Gedächtnis-Predigt auf das zweihundertjährige Bestehen der Neuen Kirche“ mit einem längeren Anhang mit geschichtlichen Informationen von Pastor Tholens.
Im weiten Teil ist die Festpredigt, die in der Gasthauskirche am 13. Februar abends von Pastor F.H.Hesse gehalten wurde.
Benefiz-Konzert zugunsten der Sanierung der Orgel
Sinfoniekonzert des Rotary-Orchesters Deutschland e.V.
Emden, 19.9.2026, 19:30, Festspielhaus Am Wall
Das Rotary-Orchester Deutschland e.V. wurde 1996 in Dresden gegründet und ist weltweit einzigartig: Seine ca. 80 Mitglieder sind Rotarier, Angehörige der rotarischen Familie sowie musikbegeisterte Amateurmusiker aus ganz Deutschland. Sie treffen sich mehrmals im Jahr, um unter professioneller Leitung anspruchsvolle Konzertprogramme zu erarbeiten und in Benefizkonzerten aufzuführen. Die Musiker tragen Reise- und Aufenthaltskosten selbst, sodass die Erlöse der Konzerte vollständig den jeweiligen Spendenzwecken zugutekommen können.
Mit einem festlichen sinfonischen Konzert unterstützt das Rotary-Orchester Deutschland die Restaurierung der Orgel in der Neuen Kirche Emden.

Unter der Leitung von Clemens Jüngling präsentiert das Orchester ein hochkarätiges Konzertprogramm mit Werken aus drei Epochen der europäischen Musikgeschichte. Mit diesem Programm spannt sich ein Bogen von italienischer Opern-Dramatik über armenische Virtuosität bis hin zur französischen Sinfonik. Es kündigt sich ein für Emden außergewöhnliches Konzerterlebnis an.
Programm:
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Ouvertüre zur Oper „La forza del destino“
Alexander Arutjunjan (1920-2012)
Trompetenkonzert
César Franck (1822-1890)
Sinfonie d-moll
Dirigent: Clemens Jüngling
Kartenvorverkauf ab Ende Juni:
Löwen-Apotheke, Emden, Zwischen beiden Sielen 36 •. Juwelier Kalvelage, Emden, Zwischen beiden Sielen 26
Optiker Bachmann, Emden, Zwischen beiden Märkten 5. •. Leer, Mühlenstr. 64 •. Pewsum, Burgstr. 15
Kartenpreis:
Kategorie I 37,- Euro • Kategorie II 32,- Euro
Chor Ligante: Made for Choir
Freitag, 4.9.2026 • 20 Uhr • Neue Kirche
Samstag, 5.9.2026 • 20 Uhr • Neue Kirche
Es werden wieder besondere Abende werden, denn wenn die letzten Jahre eines gezeigt haben, dann, dass sie es lieben, Musik nicht einfach nur zu singen, sondern Geschichten zu erzählen.
Freuen Sie sich auf Abende voller großer Songs, kleiner Gänsehautmomente und allem, was das Leben so mit sich bringt.
Diesmal gibt es eine Pause – der Lions Club Emden wieder das Catering übernehmen.
Kartenvorverkauf ab 5.8.2026 im Reisebüro am Delft in Emden und online.

„Lauter Liebe“ – Eine Psalmperformance
Die Psalmen in Musik und Tanz: Alte Gespräche mit Gott neu inszeniert: Die Musikerinnen und Musiker sowie Tänzerinnen und Tänzer inszenieren ein zentrales Thema der biblischen Psalmen ganz neu: Die Liebe zu Gott und zwischen den Menschen. Mit neuer Musik und ganz ungewohnten neuen Texten.
Von und mit: Hauke Scholten, Sophia Lewin, Steffi Sander und Alexander Hauer, Matthias Nagel u.a.
Termin:
Sonntag, 16. August 2026, 17:00 Uhr
Johannes a Lasco-Bibliothek
Kirchstraße 22 – 26721 Emden
Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten organisiert von den ostfriesischen Synodalverbänden


Moore und Moorkolonisation in Ostfriesland
Eine Ausstellung im Rahmen der Offenen Kirche
In Ostfriesland gibt es sonderbare Straßennamen wie „Wallumer Helmer“, „Strenge“, „Warf“, „Up Gast“ oder „Inwieke“. Geheimnisvolle Namen aus einer fernen Vergangenheit? Es sind ostfriesische Flurnamen, die in Straßennamen überlebt haben. Früher bekam jedes Stück Land bei seiner Kultivierung einen Namen. Nach der Anlage der Kataster im 19. Jahrhundert wurden diese Namen nicht mehr gebraucht und gerieten in Vergessenheit.
Die unter Federführung von Cornelia Ibbeken und Axel Heinze konzipierte Ausstellung der Ostfriesischen Landschaft erzählt die Geschichte des Moores in Ostfriesland mithilfe der Flurnamen. Denn ursprünglich waren weite Teile Ostfrieslands vermoort. Auf sehr verschiedenen Wegen sind unsere Vorfahrinnen und Vorfahren dem Moor zu Leibe gerückt, sodass davon heute kaum noch etwas übrig ist. Auch die Einstellung zum Moor hat sich mittlerweile verändert.
Die Ausstellung wird im Rahmen der Offenen Kirche (mo bis fr. von 15 bis 17 Uhr) bis zum 12. August 2026 gezeigt.
Der Eintritt ist frei.