Kreisfrauentreffen 1Musikerin und Sängerin Bea Nyga kam zum Kreisfrauentreffen in die Neue Kirche

kkl Emden. „Ihr seid toll. Hammer!“ Diese und andere lobende Worte fand Bea Nyga für die 140 Teilnehmerinnen des Sing-Workshops in der Neuen Kirche in Emden. Die waren nicht weniger begeistert von der Sängerin, Musikerin und Musikpädagogin aus Köln.

Evelin Hantke-Berning, Beauftragte für die Frauenarbeit des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer, dankte allen Unterstützern, die dieses besondere Kreisfrauentreffen – bei dem auch einige Männer mitwirkten – ermöglicht hatten. Dazu gehörten auch Pastorin Etta Züchner, Pastorin der evangelisch-reformierten Gemeinde Emden, und Renate Schirrmann von der katholischen Frauengemeinschaft Christ König Emden.

„Lieder rund um die Welt – alte und neue musikalische Schätze des Weltgebetstages“ war die vierstündige Veranstaltung überschrieben. Bevor Bea Nyga zum Mitsingen einlud, beeindruckte sie mit der Interpretation des Sting-Songs „Fragile“. Danach wurde schnell deutlich, wie sehr ihr die Weltgebetstags-Gottesdienste am Herzen liegen. Seit Jahren arbeitet sie an der Vorbereitung mit und schreibt auch Liedtexte. Jetzt sei gerade das Material für den Weltgebetstag 2019 fertiggestellt worden, dessen Liturgie von Frauen aus Slowenien komme, sagte sie. Eine Auswahl lernten die Teilnehmerinnen schon jetzt kennen.

Bea Nyga begleitete die Lieder am Flügel und hatte außerdem Unterstützung durch Gitarrist Ingo Steuter. Mit viel Humor animierte die Kölnerin, die im Münsterland aufgewachsen ist, mitzusingen. „Ich bin kürzlich 58 geworden. Aufstehen, wer jünger ist!“, forderte sie auf und hatte damit bei einem Gesangsstück eine Gruppeneinteilung. Die wechselte immer wieder. Schnell entstand ein großer Chor, der auch mehrstimmig die Melodien sehr zum Gefallen seiner Leiterin zum Klingen brachte. 

Zwischen den Liedern unterhielt Bea Nyga mit Anekdoten und erzählte von ihren Lebenserfahrungen. Dazu gehört auch der Umgang mit der Multiplen Sklerose, an der sie vor Jahren erkrankt ist und die sie zeitweise in den Rollstuhl zwingt. Unterkriegen lassen will sie sich davon nicht.

Lachen gehört auch zum pädagogischen Konzept Bea Nygas. „Das hätte Jesus so nicht gefallen. Mehr Schwung!“, wurde von den Singenden gerne als aufmunternde Kritik angenommen. Summen, einen Text erst einmal sprechen – das alles waren Ideen, um Lieder nahe zu bringen. Heitere Titel waren ebenso wie melancholische vertreten. „Ich bin ganz bewegt“, sagte zum Schluss die Musikerin. Die Besucherinnen bedankten sich bei ihr mit Applaus im Stehen. 

Fotos: Dübbel

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Evelin Hantke-Berning, Beauftragte für die Frauenarbeit des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer (Mitte) verabschiedete Bea Nyga und Ingo Steuter mit kleinen Geschenken.

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