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Klima
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Filter
  • Seit dem 3. August 2021 wird in der Neuen Kirche die Ausstellung „Wasser für alle“ gezeigt.

    Auf der einen Seite sehen wir die zerstörerische Kraft von Wasser in den Überflutungsgebieten in NRW und Rheinland-Pfalz, auf der andere Seite die Bilder von Dürre, Armut und Trockenheit. Aber wie gehen wir mit dieser wichtigen Ressource um? In dieser Ausstellung, die „Brot für die Welt“ entwickelt hat, wird auf die dramatischen, weltweiten Veränderungen und Probleme aufmerksam gemacht. Wasser bedeutet Leben, doch in vielen Regionen der Erde wird das Wasser knapp. Intensive Landwirtschaft und Industrie verbrauchen am meisten. Dieses Wasser wird rein rechnerisch mit den produzierten Waren in andere Länder exportiert – und fehlt ganz konkret den Menschen vor Ort.

    Bis 2050 soll der Wasserverbrauch für die Erzeugung von Lebensmitteln, Industrieprodukten und Energie noch weiter steigen, um mehr als die Hälfte. Wetterextreme infolge des Klimawandels werden die gegenwärtigen Probleme weiter verschärfen. Deshalb muss die Politik den Agrarsektor und die Industrie dazu bringen, viel verantwortungsbewusster und nachhaltiger mit der Ressource Wasser umzugehen als bisher, zumal das Recht auf sauberes Wasser seit 2010 zu den Menschenrechten zählt. Und Deutschland muss natürlich den Import von Wasser aus den trockenen Regionen der Welt spürbar reduzieren. 

    Diese Ausstellung soll zum Nachdenken anregen. Sie wird von montags bis freitags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Rahmen der Offenen Kirche bis zum 3. September 2021 gezeigt.

    Ausstellung

  • Nach den Sommerferien beginnt im September eine neue Konfirmandengruppe.

    Für den Gemeindebezirk „Neue Kirche“ findet diese Gruppe freitags am Anfang in der Neuen Kirche statt, später dann in der Roten Mühle.

    Die Konfirmation wird im Frühjahr 2023 sein.KU Anmeldung

    Normalerweise gibt es einen Termin zur Anmeldung zum Konfirmandenunterricht.

    Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns entschieden, die Anmeldung auf dem schriftlichen Weg durchzuführen.

    Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden.

    Ich bitte darum, dass ich diesen Anmeldebogen bis zum 22. Juni 2021 zurückbekomme.

    Meine Adresse:

    Pastorin Etta Züchner

    Brandenburger Str. 3

    26725 Emden.

    Er kann auch gefaxt (04921/34430) oder gemailt werden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

    Zum Ende der Sommerferien kommt dann ein Brief mit allen weiteren Informationen!

  • Ergebnis der Kirchenwahlen

    Vielen Dank an alle, die sich zur Wahl gestellt haben und an alle, die mit gewählt haben. In den Kirchenrat wurden Gudrun Rückert und Burkhardt Remppis gewählt.

     Für die Gemeindevertretung haben sich Irmtraud Baumann und Michael Gerstmann aufstellen lassen und wurden gewählt.

    Einen herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten.

    Die Einführung fand im Gottesdienst am 16. Mai in der Neuen Kirche statt. Den Gottesdienst hielt Predigerin im Ehrenamt Irmtraud Baumann. Sie sprach über den Text aus Johannes 7, Vers 38 zum Thema Durst und Wasser. Pastorin Züchner nahm anschließend die Einführung vor.

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    von Links: Burkhard Remppis, Gudrun Rückert, Irmtraud Baumann, Christian Züchner, Michael Gerstmann, Andreas Buse, Bernhard Spree, Pastorin Züchner

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    Im Rahmen des Konfirmandenunterrichts an der Neuen Kirche haben wir heute an der Aktion teilgenommen.

    #AlleFür1Komma5

    #FridayforFuture

    #ChurchesForFuture

    #Klimagerechtigkeit

  • emden_logo.png
     
    Die Emder Synode fand vom 4. bis 13. Oktober 1571 statt. Sie kam in einer Zeit zustande, als die Protestanten in den Niederlanden von der spanisch-habsburgischen Obrigkeit lebensbedrohlich unterdrückt wurden. Viele waren deshalb seit Mitte des 16. Jahrhunderts in nahegelegene sichere Gebiete geflohen, nach England oder an den Niederrhein zum Beispiel. Dort wurden sie den Ortsgemeinden angeschlossen oder sie bildeten eigene Gemeinden, wie etwa die französischsprachigen aus dem Süden des Landes. Das Gebiet der Niederlande umfasste damals auch das heutige Belgien und Teile Nordfrankreichs.

    An der Versammlung in Emden nahmen laut Unterzeichnerliste 29 Personen teil, 24 Pastoren und 5 Älteste. Sie kamen aus Flüchtlingsgemeinden in der Pfalz, vom Niederrhein, aus Emden und aus einigen in den Niederlanden verbliebenen, den „Gemeinden unter dem Kreuz“. Aus den Flüchtlingsgemeinden in England traf niemand ein; es wird angenommen, dass sie keine rechtzeitige Ausreisegenehmigung erhielten.

    Ziel der Versammlung war es, die in den Ländern und Territorien unter verschiedenen Bedingungen lebenden Gemeinden durch eine gemeinsame Ordnung zu verbinden und zusammenzuhalten.

    Das Einladungsschreiben wurde in Heidelberg verfasst. In ihm ist Köln als Versammlungsort in Erwägung gezogen worden. Dass die Wahl schließlich auf Emden fiel, hatte vermutlich mit der günstigen Erreichbarkeit als Seehafenstadt zu tun. Auch konnte die Synode im Schutz des jährlichen Herbstmarktes stattfinden. Die zehntägige Versammlung wurde im Erdgeschoss eines Lagerhauses abgehalten, in dem die französischsprachige Gemeinde ihren Gottesdienstraum hatte. Über den genauen Verlauf ist nichts bekannt, außer dass der geplante Beginn für den 1. Oktober aus organisatorischen Gründen um ein paar Tage verschoben werden musste. 

    Ein dreiteiliges Beschlussprotokoll hat die Ergebnisse festgehalten. Weitere Infos unter: https://www.emder-synode-1571.de

    Geplant waren zahlreiche Veranstaltungen aus diesem Anlass. Leider können unter den anhaltenden Pandemiebedingungen nicht alle in der vorgesehenen Form und Größe durchgeführt werden. Dazu gehört auch der Festakt in Emden am 10. Juni 2021. Details zum Format und zum Programm des Festaktes werden zur gegebenen Zeit an dieser Stelle bereitgestellt. https://www.emder-synode-1571.de/Festakt_zum_Jubilaeumsjahr-26727-0-0-75.html.

  • Der Ortskirchenrat hat für dieses Jahr wieder ein neues Jahresmotto beschlossen. Unsere Gemeinde ist ja im Umweltschutz aktiv und ihr liegt die Nachhaltigkeit am Herzen. Nicht nur, dass sie als „Faire Gemeinde“ ausgezeichnet ist, sie engagiert sich auch im Netzwerk „Churches for Future“. Im vergangenen Jahr wurde als Jahresmotto benannt: „Umwelt wahrnehmen – Emden summt!“. In der Neuen Kirche hatten wir eine Ausstellung zu Bienen, Wildbienen und Hummeln samt Vorträgen.

    Daran anknüpfend lautet das Motto für 2021: „Umwelt wahrnehmen – Emden blüht!“. Private Ziergärten machen in Städten den größten Anteil an urbanen Grünflächen aus. Und damit bilden sie auch die wichtigsten Futterquellen für Bestäuber. Verglichen mit Schrebergärten, Agrarland und Naturschutzgebieten bieten blumenreiche Gärten zudem die vielfältigsten Nektarquellen: dank der zahlreichen eingeführten Pflanzenarten. Private, blumenreiche Gärten sind somit enorm wichtig für die Artenvielfalt und den Erhalt von Bestäubern in den Städten.

    Geplant ist, dass im Rahmen der „Offenen Kirche“ im Sommer wieder Ausstellungen zu dem Thema gezeigt werden. So soll es in einer ersten Ausstellung um Lebensräume im Garten gehen, um Blumenwiesen, um Wildkräuter und Schmetterlinge.

    In einer zweiten anschließenden Ausstellung wird es um die Grundlage allen Lebens gehen: um das Thema Wasser. Keine Gärten, keine blühenden Pflanzen ohne Wasser. Aber wie gehen wir mit dieser wichtigen Ressource um? In einer Ausstellung, die „Brot für die Welt“ entwickelt hat, wird auf die dramatischen, weltweiten Veränderungen und Probleme aufmerksam gemachtBildschirmfoto 2021 02 22 um 12 Fotor.

  • Die Neue Kirche hat nun auch eine eigene Krippe!

    Im Weltladen Emden stand diese wunderschöne Krippe aus Olivenholz aus Palästina. Wir danken Siegfried Rückert für diese tolle Spende an die Kirchengemeinde. Sie wird in den kommenden Jahren einen Ehrenplatz in de Weihnachtszeit bekommen.

     

    Krippe

  • Die Adventszeit ist eine besondere Zeit: die Zeit der Vorfreude, des Wartens und des Erwartens. Für Kinder gilt das ganz besonders. Daher hat das Kindergottesdienst-Team sich überlegt, die Adventszeit etwas zu verkürzen und vielleicht noch etwas Schöner zu machen. 

    Für jeden Advents-Sonntag hat das Team einen digitalen Kindergottesdienst als Hörspiel produziert, jeden Sonntag gibt es eine weitere Folgel des Krippenspiels rund um Maria und Josef.

    Und da gibt es einige Überraschungen!

    https://www.neue-kirche.de/gottesdienste/kindergottesdienst.html

    Hier gibt es die jeweils aktuelle Folge in der Adventszeit aber auch die älteren, digitalen Kindergottesdienste gibt es hier zum Nachhören.IMG_0585_Fotor.jpg

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  • Ganz im Zeichen der Ausstellung stand der Gottesdienst am 26. Juli in der Neuen Kirche. Es ging um Umwelt wahrnehmen - Schöpfung bewahren. Es ging um Insekten, um Hummeln und Bienen und Mücken. Die Organistin Ludmilla Kifel zauberte den Gottesdienstbesuchern ein Lächseln aufs Gesicht. Nicht nur, dass als "Orgelvorspiel" die berühmte Melodie von Biene Maja erklang, nein, im weiteren Verlauf des Gottesdienstes ließ sie klanglich Hummeln aus dem Flügel fliegen, oder Bienen und sogar das fiese Geräusch von Mücken war zu hören.

    In ihrer Predigt ging Pastorin Etta Züchner daarauf ein, was wir mit der Schöpfung alles wunderbares erhalten haben und was wir tun können, das auch zu behalten.

    Der nächste Gottesdienst in der Neuen Kirche ist am 23 August 2020, der von Lektor Frerichs gehalten wird.

     

     

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  • In der Neuen Kirche ist am 8. Juli 2020 die Ausstellung "Zart, wild und unersetzlich" eröffnet worden. Coronabedingt fand die Eröffnung vor 50 geladenen Gästen statt, um den Abstand und die Hygieneregeln einzuhalten. Pastorin Etta Züchner begrüßte die Gäste und wies in ihrer Einleitung darauf hin, dass die Neue Kirche seit vielen Jahren mit dem Thema Ökologie, Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung befasst ist. Die Gemeinde ist 2017 als "faire Gemeinde" ausgezeichnet worden und Anfang des Jahres dem Netzwerk "Churches for future" beigetreten. Das jahresübergreifende Motto für die Gemeindearbeit lautet „Umwelt wahrnehmen“. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Wahrnehmung, wie es in „Emden summt“.

    Passend dazu ist es gelungen eine Ausstellung nach Emden zu holen, die das Leben von Wildbienen, Hummeln und Honigbienen in den Mittelpunkt rückt. Diese Ausstellung ist von Cornelis Hemmer, Geschäftsführer der Stiftung Mensch und Umwelt (Berlin) für Niedersachsen neu konzipiert und erstellt worden. Finanziert wurde das Projekt durch die Bingo Umweltstiftung (Hannover). Die Ausstellung besteht aus 20 Rollups und ist als Wanderausstellung gedacht, die hoffentlich noch an vielen weiteren Orten in Niedersachsen gezeigt wird.

    Dass in der Neuen Kirche tatsächlich auch ein Summen zu hören war, ist dem Vorsitzenden des Imkervereins Emden-Krummhörn, Christian Ruhr, zu verdanken. Er hatte zusammen mit seiner Frau Christine einen Informationsstand aufgebaut, zu dem auch ein sogenannter Einwabenkasten mit lebendigen Bienen gehörte.

    Als Gastredner waren die Naturschutzbeauftragten der Stadt Emden eingeladen, Stefan Rölling und Habbo Wildeboer. In ihrem gemeinsamen Vortrag wiesen sie auf die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten hin, den Rückgang der Artenvielfalt, das Aussterben in Flora und Fauna. Sie zeigten auf, wo es in den vergangenen Jahren durch unsachgemäße Entscheidungen zu einer Verschlechterung der Situation gekommen ist. Mut machten sie, in dem sie auf den positiven Effekt von Blühwiesen und Streuobstwiesen hinwiesen. Ihre Hoffnung ist, dass davon in Emden zukünftig noch mehr angelegt werden. 

    Stefan Rölling würdigte zum Abschluss des Vortrags den Emder Naturkundler Klaus Rettig, der über viele Jahrzehnte die Flora und Fauna in Emden und Ostfriesland erschlossen und dokumentiert hat. Sein Werk ist die Grundlage für viele Gutachten und Stellungnahmen. Rölling regte an, dass die Stadt Emden Klaus Rettig für sein Lebenswerk ehren möge.

    Pastorin Züchner dankte den beiden Referenten und überreichte jedem ein Glas Pfarrgarten-Honig. Sie eröffnete die Ausstellung, in dem sie das letzte Rollup mit dem Titel der Ausstellung aufstellte. Anschließend gab es zahlreiche Gespräche und Diskussionen, insbesondere zu dem Thema "Volksbegehren Artenvielfalt".

    Die Austellung ist ab dem 9. Juli von Montag bis Freitag von 15 bis 17 Uhr in der Neuen Kirche, Brückstr. 103, zu besichtigen.

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  • Der Ortskirchenrat Neue Kirche hat als Jahresmotto für 2020 festgelegt:
    „Umwelt wahrnehmen - Emden summt!“
    Daher freut er sich, dass es gelungen ist, die Ausstellung „Zart, wild und unersetzlich“ nach Emden zu holen. Diese Ausstellung ist für Niedersachsen neu konzipiert und wird zum ersten Mal in der Form gezeigt. Dabei geht es nicht allein um Bienen, sondern um die Artenvielfalt, die wir zum Leben brauchen.
    Zu diesem wichtigen Thema werden weitere Veranstaltungen angeboten, zu den wir herzlich einladen.

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  • In Corona-Zeiten ist alles anders. So musste die geplante Konfirmation im Mai in der Neuen Kirche für 5 Konfirmand*innen leider ausfallen. Dafür gab es jetzt eine ganz besondere Alternative: Bei herrlichstem Sommerwetter fanden die taufen und Konfirmationen im Garten der Roten Mühle statt. Auf Bänken mit Abstand hatte die Festgemeinde Platz genommen. Da nicht gesungen werden durfte, begleitet Andreas Buse den Gottesdienst musikalisch, was jeweils mit großem Applaus bedankt wurde.

    In ihrer Ansprache ging Pastorin Etta Züchner auf die vergangenen zwei Jahre Unterricht und die Erlebnisse ein, immer wieder verbunden und übertragen auf den weiteren Lebensweg. Besonders prägend war die Ersteigung des Turmes der Neuen Kirche, die eine Art "Team-Building-Maßnahme" war und die Gruppe zusammengeschweißt hat.

    Getauft wurden in dem Gottesdienst:

    Pia Beeneken
    Sönke Blank
    Domnik Vollstedt

    Konfirmiert wurden:

    Alina Börg
    Mercedes Weinrich.

    Die Gemeinde freut sich über die neuen Mitglieder und wünscht alles Gute.

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  • Mittwoch, 8. Juli 2020 • 17 Uhr • Neue Kirche

    logo-rund.jpgDas Jahresmotto, das der Ortskirchenrat Neue Kirche für 2020 festgelegt hatte, lautet:
    „Umwelt wahrnehmen - Emden summt!“. Daher ist die Freude groß, dass es gelungen ist, die Ausstellung
    „ZART, WILD UND UNERSETZLICH - Von Blütenbestäubern und Honigsammlerinnen“
    nach Emden zu holen.

    Wir laden Sie zur Ausstellungseröffnung in die Neue Kirche ein mit einem Vortrag von
    Stefan Rölling und Habbo Wildeboer, Naturschutzbeauftragte der Stadt Emden.

    Wir freuen uns, Sie in der Neuen Kirche begrüßen zu dürfen. Bitte denken Sie daran, Ihre Nase-Mund-Schutzmaske mitzubringen.

  • Bereits zum dritten mal ist jetzt vom KiGo-Team ein digitaler Kindergottesdienst produziert worden. Da in Zeiten von Corona kein KiGo in der Roten Mühle gefeiert werden kann, hat sich das Team überlegt, wie der Kontakt zu den Kindern aufrecht gehalten werden kann.

    Zu Thema Pfingsten ist nun ein KiGo entstanden, weitere Kindergottesdienste im Juni und Juli solllen folgen. Das Team hofft, dass nach den Sommerferien der KiGo wieder in der Roten Mühle mit allen Kindern gefeiert werden kann

    Der komplette Kindergottesdienst lässt sich streamen oder downloaden (Rechtsklick und dann Audio speichern unter…) und anschließend anhören.
    Viel Spaß beim Anhören, Mitfeiern und Misingen!
  • Vor knapp 30 Gästen sprach Gärtner- und Imkermeister Hermann Hüsers (Haren) über "Bienenfreundliche Gartengestaltung". Dabei machte er Mut, nicht alles sauber und ordentlich im Garten zu ordnen. Ein englischer Rasen kann unter besonderen Umständen ok sein, für die Natur ist es ein Kunstprodukt. Genauso wie letztlich die Blühstreifen und Blühwiesen auch. "Weniger ist mehr!" war sein Credo. Weniger Düngen, weniger mähen, weniger Eingreifen. Wenn der Mensch nicht eingreift, setzen sich die Pflanzen durch, die hier natürlich sind und überleben können.

    Pastorin Etta Züchner dankte Hermann Hüsers für den informativen Votrag, der Stiftung Naturschutz Ostfriesland für die Unterstützung und wies auf den kommenden Vortrag von Frank-Gerhard Berends am 30.9.2020 um 19:30 Uhr zum Thema "Die Honigbiene" hin.Vortrag

  • Auch in diesem Jahr musste die Konfirmation im Gemeindebezirk Neue Kirche coronabedingt verschoben werden. Angedacht war ein Termin Anfang Mai, aber da waren die Inzidenzzahlen so hoch, dass an einen größeren Gottesdienst oder Famileinfeiern mit mehreren Gästen nicht zu denken war. So fand die Konfirmation nun am 24. Juli 2021 statt. Die Inzidenzzahlen waren niedirg und das Wetter war gut!

    Patorin Züchner ließ in ihrer Ansprache noch einmal die 2 Jahre Konfirmandenunterricht Revue passieren: Es war ein ganz besonderer Konfirmandenjahrgang mit Corona. Unterricht in der Gruppe, dann per Kon-App, per Videokonferenz, dann wieder mit viel Abstand in der Neuen Kirche. Höhepunkt war sicherlich das Projekt "Dinge des Lebens", das zusammen mit der Museumspädagogik des Landesmuseums und dem Hospiz Emden durchgeführt wurde. In der Zeit beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema Leben, Sterben, Tod und Auferstehung. Neben dem Konfirmationsrahmen überreichte Pastorin Züchner noch ein kleines Glas Honig, um den Konfis das Leben etwas zu versüssen und ein Holzkreuz in Form eines Handschmeichlers.

    Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet von Ludmilla Kifel an Orgel und Flügel, sowie Andreas Buse (Gitarre und Gesang) und Christian Züchner (Gesang).  

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    Die Konfirmand*innen: Elias Büscher, Tim Ole Gontjes, Hannes Harders, Felia Abis und Lina-Sophie Wiesner.

     

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  • Besondere Zeiten verlangen mit unter besondere Aktivitäten.

    Da wir uns als Ortskirchenrat nicht mit dem nötigen Abstandsgebot treffen können, finden die Sitzungen mitlerweile online als Videokonferenz statt. Das klappt sehr gut. Aber natürlich kann so eine Online-Veranstaltung das persönliche Treffen nicht ersetzen. Aber in dieser Zeit ist es eine gute Ergänzung und die Arbeit kann weitergeführt werden. So konnten zahlreiche Beschlüsse gefasst werden und die kommenden Wochen der Advents- und Weihnachtszeit besprochen werden.

     

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  • Am 8. Dezember hieß es für Christian Züchner Abschied nehmen vom Kindergottesdienst. Nach über 20 Jahren im Kindergottesdienst zieht er sich aus gesundheitlichen Gründen zurück. Über viele Jahre hat er den Kindergottesdienst zusammen mit den Mitarbeitenden geprägt. Emma und Femke überreichten ein tolles Geschenk als Dankeschön! Im Anschluss an den letzten KiGo gab es kleinen „Überraschungs-Empfang“, zu dem auch zahlreiche ehemalige Mitarbeitende kamen. Es gab ein großes Hallo und Freude über das Wiedersehen. Die Gemeinde dankt Christian Züchner für Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, für die Krippenspiele, die er in den letzten Jahren organisiert und mit den Kindern erarbeitet hat.

    Der Ortskirchenrat arbeitet gerade daran, wie es mit dem Kindergottesdienst weitergehen kann. Es soll ein neues Leitungsteam aufgebaut werden. Der Ortskirchenrat plant, dass am 2. Sonntag im März der nächste Kindergottesdienst in der Roten Mühle gefeiert werden kann.Abschied.jpg

  • Zum 8. Februar waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Neue Kirche zum Fest in die Rote Mühle eingeladen.

    Pastorin Züchner erläuterte in ihrer Ansprache, wie es zu dem Termin kam. Denn eigentlich hätte das Fest bereits im letzten Jahr stattfinden sollen. Dann war nämlich die Eröffnung des Umbau- und Erweiterungsbaus der Roten Mühle nach dem Brand 25 Jahr her. Aber da kamen die Renovierungen im Kinddergarten dazwischen. Aber der 8. Februar ist quasi der Geburtstag der Neuen Kirche. Am 8. Februar 1648 wurde hier die erste Predigt gehalten. Nun also, 372 Jahre später, gab es das Mitarbeiterfest.

    Alle Mitarbeitenden hatten etwas zu Essen unter dem Motto "Kulinarisches aus Ostfriesland" mitgebracht und so konnte eine großes, tolles Buffet aufgebaut werden! Es gab Speckendicken, Tuffelsalat, Mattjes, Knappkaukjes, Rote Grütze bis hin zu einer großen Ossi-Torte!

    Per Beamer wurden bilder aus der Geschichte der Roten Mühle an die Wand geworfen, die zu zahlreichen Gesprächen anregten.

    Insgesamt ein toller, gelungener, leckerer Abend. Stimmen nach einer Wiederholung wurden laut, :-)

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  • Ab dem 9. Juli 2020 wird in der Neuen Kirche die Ausstellung „Zart, wild und unersetzlich“ gezeigt. Auf 20 Rollups wird das Leben von Insekten in Niedersachsen gezeigt. Diese Ausstellung ist von der "Stiftung Mensch Umwelt" für Niedersachsen neu konzipiert und wird zum ersten Mal in der Form gezeigt. Dabei geht es nicht allein um Bienen, sondern um die Artenvielfalt, die wir zum Leben brauchen.Der Geschäftsführer der Stiftung, Cornelis Hemmer, war im Juni aus Berlin gekommne, um die Rollups in Augenschein zu nehmen. (s. Foto)

    Der Ortskirchenrat Neue Kirche hat als Jahresmotto für 2020 festgelegt: „Umwelt wahrnehmen - Emden summt!“ Daher freut er sich, dass es gelungen ist, die Ausstellung  nach Emden zu holen.

    Zu diesem wichtigen Thema werden weitere Veranstaltungen angeboten. Im Herbst gibt es Vorträge zum Thema "Insektenfreundliche Gartengestaltiung" über Honig bis hin zu Workshops zum Thema Naturkosmetik mit Honig und Wachs.

     

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  • Seit über einem Jahr geht das Projekt, eine Apfelsaftpresse für die Kirchengemeidne anzuschaffen! Nun hat es geklappt! Die "Mobile Hausmosterei" ist da! Und natürlich musste das auch gleich getestet werden. Und so trafen sich am 3. Oktober in der Roten Mühle die Konfirmanden und weitere Interessierte und Helfer, um gemeinsam frischen Apfelsaft zu pressen. Auf den Streuobstwiesen waren über 100kg Äpfel gesammelt worden. Und zunächst mussten alle Äpfel gewaschen und gesichtet werden:

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    Anschließend mussten die Äpfel zerkleinert werden. Mit einer "Apfelmühle" wurden die Äpfel zerhackt. Da brauchte man schon etwas Kraft und vor allem Ausdauer, bis alle Äpfel zerkleinert waren.

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    Dieser ganze "Apfelmus" wurde dann in einen Rahmen, der mit einem Tuch ausgelegt war, gefüllt. Das war eine ziemlich klebrige und matschige Angelegenheit, die nicht jeder mochte! :-) Wenn eine Lage gefüllt war, wurde das Päckchen zugefaltet, es kam ein Brett drauf und die nächste Etage wurde mit dem Rahmen gefüllt. Insgesamt 6 Etagen hoch!!

    IMG 2604 FotorDann kam der spannende Moment als die Hydraulik aufgesetzt wurde. Der Zylinder kann 16 Tonnen Druck ausüben.

    IMG 2616 FotorMit dem Hebel wurde Stück für Stück die "Apfeltaschen" ausgequetscht. Der frische Apfelsaft lief durch einen Schlauch in ein Fass. Natürlich wurde der Saft auch gleich probiert.

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    Aus den 104kg Äpfeln konnten so ca 50 Liter frischer Apelsaft gewonnen werden. In der Küche wurde er dann noch auf ca 80°C erwärmt, um ihn haltbar zu machen.

    Und er schmeckt einfach wunderbar!

    Und so wächst ein weiteres Stück Nachhaltigkeit in Emden.

  • Am Montag, den 7. Oktober  2019 hat Prof. Dr. Matthias Freudenberg (Saarbrücken) einen lebendigen Vortrag zum Thema: „Die Ostfriesen sind ausgezeichnete Leute“. Karl Barth und die Reformierten gehalten. Es ist ihm gelungen, die Person von Karl Barth in seinen verschiedenen Facetten zu beleuchten und den Zuhörern nahe zu bringen. Gerade die Sprache seiner Kirchlichen Dogmatik ist für viele nur schwer verständlich. Hier wurde aber ein Bild von Barth gezeichnet, das ihn als Mensch, als Seelsorger, als kreativen Textausleger zeigte. Und ob die Beziehungen von Barth nach Ostfriesland wirklich so tiefgehend und ausdauernd waren, sei mal dahin gestellt. Der Titel des Vortrags machte auf jeden Fall Lust mehr zu erfahren. IMG 2710 Fotor

    Anschließend gab es noch Nachfragen. Pastorin Etta Züchner bedankte sich bei Prof. Dr. Freudenberg und schlug noch einmal den Bogen von der Barth-Ausstellung, die im August im Rahmen der Offenen Kirche gezeigt wurde und dem Gottesdienst zum Thema Karl Barth in der Sommerkirche.

    Insgesamt ein gelungener, informativer Abend!

     
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