In unserem Gemeindebezirk verrichten den Dienst der Ältestenprediger:

 

Frau Irmtraud Baumann

Herr Frank-Gerhard Berends

 

Laut Beschluss des Landeskirchentages über Auftrag und Dienst des Ältestenpredigers und der Ältestenpredigerin vom 20. Oktober 1988  ist das Selbstverständnis des Dienstes eines Ältestenpredigers und einer Ältestenpredigerin:

 

  1. Durch die Berufung und Beauftragung von Ältestenpredigern und Ältestenpredigerinnen sorgt die Gemeinde dafür, dass der Dienst der Verkündigung nicht nur von solchen Gemeindegliedern wahrgenommen wird, die durch Theologiestudium und Vikariat ausgebildet und in ein Pfarramt gewählt worden sind, sondern auch von anderen, die in der Schriftauslegung unterwiesen wurden, sich mit der Praxis des Predigens vertraut gemacht haben und zum ehrenamtlichen Verkündigungsdienst bereit sind.
  2. 1 In ihrer Funktion als predigende Älteste verknüpfen Ältestenprediger und Ältestenpredigerinnen Dienste der Gemeindeleitung und der Evangeliumsverkündigung miteinander. 2 Sie sind wie Älteste dem Aufbau und dem Leben der Gemeinde verpflichtet, wachen über die Schriftgemäßheit aller Verkündigungen und Lehre ebenso wie sie sich um das Wohl der Menschen in der Gemeinde sorgen und sind eingebunden in die Leitung der Gemeinde, indem sie mit beratender Stimme an den Sitzungen des Kirchenrates/Presbyteriums teilnehmen. 3 Zugleich üben sie die Funktion von Predigern oder Predigerinnen aus, die Pastoren oder die Pastorinnen nicht ersetzend, wohl aber sie ergänzend und vertretend.
  3. 1 Die Berufung von Ältestenpredigern und Ältestenpredigerinnen zum Verkündigungsdienst der Gemeinde gehört mit der Einsetzung in diesen Dienst eng zusammen. 2 Diese Einsetzung geschieht als Ordination in einem Gemeindegottesdienst. 3 Damit wird unterstrichen, dass jeder öffentliche Verkündigungsdienst – ob hauptamtlich oder ehrenamtlich – gleichwertig ist und von der hörenden Gemeinde die gleiche Wertschätzung und Annahme verdient.
  4. Ordinierte Ältestenprediger und Ältestenpredigerinnen übernehmen einen gesamtkirchlichen Auftrag; ihr Einsatz als Prediger und Predigerinnen muss also nicht auf die Heimatgemeinde beschränkt bleiben.
  5. 1 Der Dienst von Ältestenpredigern und Ältestenpredigerinnen vollzieht sich in der Regel im Gemeindegottesdienst. 2 Sie haben das Recht zu predigen, zu taufen und das Abendmahl auszuteilen.